5 Tipps zum Paketversand in der Schweiz

Was Sie beim Verpacken von Paketen wissen sollten

Die Schweizerische Post setzt heute beim Sortieren der Brief- und Paketpost in den Postumschlagzentren modernste technische Anlagen ein. Die Sendungen laufen beim Sortiervorgang über Förderbandanlagen, wo die Empfängeradressen eingescannt und die Sendungen im Anschluss vollautomatisch weiterverarbeitet werden.

Durch richtiges Verpacken können Sie Verzögerungen und Mehrkosten vermeiden!

Entspricht die Art der Verpackung nicht den Vorgaben der Schweizerischen Post, kann es zu Problemen kommen. Zu kleine, zu grosse oder unförmige Verpackungen können auf der automatischen Sortieranlage durchs Raster fallen, hängen bleiben oder unkontrolliert ins Rutschen geraten und dadurch andere Sendungen beschädigen. Solche Pakete müssen deshalb aussortiert und manuell verarbeitet werden. Das kann zu Verzögerungen und Mehrkosten führen. Damit das nicht passiert, haben wir für Sie eine Checkliste mit den wichtigsten Informationen zum Paketversand zusammengestellt.

5 Tipps wie Sie Ihre Sendungen richtig verpacken

1. Umhüllung ist King

Vermeiden Sie, Dinge unverpackt zu verschicken, wie z.B. Kanister oder Flaschen aus Kunststoff. Dies ist zwar möglich, erfordert aber eine manuelle Verarbeitung. Besser ist es, eine quaderförmige Verpackung zu verwenden.


2. Die richtigen Maße und eine gute Form

Es ist in jedem Fall von Vorteil, wenn Sie Ihre Sendung als sogenanntes "Standard-Paket" versenden können.

  • Mindestmasse eines Standard-Pakets: (L) 10,5 × (B) 14,8 x (H) 1cm, 100 Gramm.
  • Maximalmasse eines Standard-Pakets: (L) 60 × (B) 60 x (H) 100 cm, Gewicht: 30 kg.

Vermeiden Sie dabei speziell geformte Verpackungen, wie Rollen, pyramidenförmige Verpackungen, Dreiecksverpackungen.


3. Das richtige Material

Vermeiden Sie Verpackungsmaterialien mit spezieller Oberflächenbeschaffenheit wie Holz und Leder (hohe Haftreibung – Sendungen können auf dem Förderband hängen bleiben) oder Metall (niedrige Haftreibung – Sendungen können auf dem Förderband ins Rutschen geraten und dabei andere Sendungen beschädigen). Am besten sind quaderförmige Kartonagen in hellen Farben in Braun oder Natur ohne Motivdruck auf der Paketoberfläche. Durch den Kontrast zum schwarzen Förderband kann das Adresslesesystem die Konturen der Sendung besser erkennen.

Vermeiden Sie Originalverpackungen, um Rückschlüsse auf den (gegebenenfalls wertvollen) Inhalt auszuschliessen. Ausserdem können reflektierende, farbige oder gemusterte Originalverpackungen die Codierung verzögern, was zu Verspätungen führen kann. Falls Sie doch die Originalpackung verwenden möchten, empfiehlt es sich, das Paket in Packpapier einzuschlagen.

Falls Sie gebrauchtes Verpackungsmaterial wiederverwenden möchten, achten Sie darauf, nicht mehr gültige Barcode-Labels und Frankaturvermerke zu entfernen.

Stimmen Sie die Stabilität der Verpackung auf den Inhalt ab. Die Schweizerische Post empfiehlt folgende Kartonfestigkeiten:

  • bis 2 kg: Einfachwelle, 1,5 mm
  • bis 5 kg: Einfachwelle, 3 mm
  • bis 10 kg: Einfachwelle, 4 mm
  • bis 20 kg: Doppelwelle, 4,5 m
  • bis 30 kg: Doppelwelle, 7 mm


4. Die richtige Polsterung

Achten Sie auf gute Polsterung. Für lose, zerbrechliche oder empfindliche Waren (insbesondere Monitore, Displays, Glas,…). Je nach Inhalt empfiehlt sich eine Polsterung von mindestens 3 cm Dicke und mehr. Tipp: Das Paket nach dem Polstern schütteln. Wenn sich der Inhalt nicht mehr bewegt, ist die Polsterung gut.

Versehen Sie exponierte, empfindliche Stellen einer Sendung mit einem Kantenschutz.


5. Pakete richtig verschließen

Verwenden Sie der Umwelt zuliebe am besten Klebeband aus Papier. Falls Sie doch Kunststoffklebeband verwenden, achten Sie beim Verwenden von transparentem Klebeband darauf, dieses nicht über Barcodes oder Adressen zu kleben. Wegen der reflektierenden Eigenschaften des Klebebands kann die korrekte Lesung der Adresse und der Barcodes beeinträchtigt werden. Die Verwendung von Dokumententaschen stellt hier übrigens kein Problem dar.

Bringen Sie keine Verschnürung um das Paket an.

Kostenlose Checkliste zum selbst ausdrucken

'Oh je, wie soll ich mir das alles merken?'

werden Sie jetzt vielleicht denken. Kein Problem. Wir haben die Informationen in einem PDF bereitgestellt, das Sie sich hier herunterladen können:

Oder geht Ihnen etwa durch den Kopf:

'Eigentlich würden wir das ganze Krumsdibums mit dem Paketversand am liebsten auslagern und uns aufs Kerngeschäft in unserem Untenehmen konzentrieren.'

dann besuchen Sie doch unsere Seite Postdienste und informieren Sie sich darüber, wie wir Sie im Alltagsgeschäft unterstützen können.



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